Begleitung für Frauen, die einen Familienbetrieb übernehmen – vor, während und in den ersten Monaten nach der Übergabe.
Die meisten Unternehmensübergaben beginnen als vage Absicht: irgendwann in den nächsten Jahren.
Sobald es konkret wird, sind Notariat, Steuerberatung und Bank schnell eingebunden, um Übertragung, Steuern und Finanzierung zu regeln. Was sich nicht vertraglich festhalten lässt, läuft oft nebenher: der Übergabeprozess selbst und die Position der Nachfolgerin im Betrieb. Dabei entscheidet genau das darüber, ob eine Übergabe gelingt oder zum unternehmerischen Risiko wird.
Was schiefgeht, hat selten mit fehlendem Können zu tun. Es liegt an ungeklärten Zuständigkeiten: Wer Preise freigibt, Einstellungen entscheidet oder beim Kunden das letzte Wort hat, steht in keinem Vertrag. Bleibt das offen, kommt die Nachfolgerin nicht ins Handeln, die Übergabeseite nicht zur Entlastung, und die Belegschaft weiß nicht, woran sie sich orientieren soll. Bei 28 Prozent der abgebenden Inhaberinnen und Inhaber beobachten die IHKs, dass ihnen das Loslassen schwerfällt; die Folge heißt dort Hineinregieren: Entscheidungen dauern länger, und das spüren auch die Kunden.
Dasselbe gilt für Wissen. Wie kalkuliert wird, welcher Lieferant bei Engpässen einspringt oder warum Kunden Sonderkonditionen erhalten, steht oft nirgends. Das ist keine Wissenslücke, sondern ein Betriebsrisiko: Fällt die Übergabeseite unerwartet aus, kosten diese Informationen Zeit, Geld oder Kunden. 70 Prozent der beratenen Betriebe haben keinen Notfallkoffer vorbereitet – die Sammlung aller wichtigen Unterlagen und Vollmachten für den Fall der Fälle. Beides lässt sich rechtzeitig regeln.
Zahlen: DIHK-Report Unternehmensnachfolge 2025, Stand Juli 2025, auf Basis von über 50.000 IHK-Kontakten des Jahres 2024.
Die Übernahme eines Familienbetriebs bedeutet, Bewährtes weiterzuführen und gleichzeitig den eigenen Weg zu gehen.
Zwischen Tradition, Verantwortung und Zukunft gilt es, den eigenen Platz in der Unternehmensführung zu finden. Dieses 1:1-Programm begleitet Frauen vor, während und in den ersten Monaten nach der Übergabe.
Mit einem klaren Fahrplan, strategischem Sparring und persönlicher Begleitung gewinnen Sie Orientierung und Sicherheit für die Herausforderungen der Unternehmensnachfolge. Damit Sie nicht nur die Nachfolge der Vorgängergeneration antreten, sondern Ihre eigene Rolle als erfolgreiche Unternehmerin gestalten.
Auf einen Blick
Zwölf Themen, in Ihrer Reihenfolge.
Themenfelder, in denen Sie sich gut aufgestellt sehen, ersetzen wir durch mehr Zeit für das, was drängt. Die Auswahl treffen wir im Orientierungsgespräch und passen sie an, wenn sich Ihre Lage ändert.
Den Übergang gestalten und in der neuen Rolle ankommen.
Das Handwerkszeug für Entscheidungen über Menschen.
Als Unternehmerin wahrgenommen werden – innen wie außen.
Den Betrieb in die eigene Handschrift überführen.
Es gibt Nachfolgerinnen, die im Betrieb und bei Kunden nach Jahren immer noch als Tochter des Chefs gesehen werden: formal Geschäftsführerin, faktisch verwaltend. Und es gibt die, die als Chefin und Unternehmerin gelten. Sie bewahren, was trägt, und verändern, was der Betrieb künftig braucht. Der Unterschied entsteht in den Monaten der Übergabe: darin, was geklärt wird, wie die ersten Entscheidungen ausfallen und wie Sie mit schwierigen Situationen umgehen. Genau daran arbeiten wir.
Ein Führungswechsel wirft bei jedem im Betrieb dieselbe Frage auf: Was bedeutet das für mich und meinen Arbeitsplatz? In Betrieben mit langer Betriebszugehörigkeit wiegt sie besonders schwer – wer jahrzehntelang wusste, wie es läuft, will wissen, was jetzt gilt. Bleibt das offen, gehen die, die Alternativen haben; die anderen bleiben und ziehen sich zurück. Je früher gesagt ist, wer entscheidet, was bleibt und wohin es gehen soll, desto weniger Grund gibt es dafür.
Auch der Rückzug braucht einen Plan: Er hält fest, was bereits abgegeben ist, wo Unterstützung weiterhin gefragt ist und welche Rolle künftig bleibt – beratend, bei Großkunden, in einzelnen Projekten. Und er macht den Abschied zu einem Ereignis, das das Lebenswerk würdigt, statt zu einem Datum, das irgendwann verstreicht. Wer weiß, wo er gebraucht wird, muss nicht aus Unsicherheit wieder eingreifen und kann den Ruhestand genießen, statt ihn immer wieder zu verschieben.
Nicht Teil des Programms: Unternehmensbewertung, Kaufvertrag, Erb- und Schenkungsfragen, Finanzierung und verbindliche rechtliche Prüfungen gehören in die Hände von Notariat, Fachanwaltschaft, Steuerberatung und Bank.
Steht bei Ihnen eine Übernahme an – oder bereiten Sie die Übergabe vor?
Gespräch vereinbarenUnverbindlich: Wo Sie stehen, wie ich Sie am besten unterstützen kann und ob die Zusammenarbeit passt.
Wir sortieren Ihre Lage und legen Themen, Takt und Schwerpunkte fest.
Am Gespräch, das Sie vor sich herschieben. An der Entscheidung, bei der Sie unsicher sind. Die Themenfelder sorgen dafür, dass nichts Wichtiges liegen bleibt.
Ihr 90-Tage-Plan und ein Jahr Begleitung zum Vorzugspreis für alles, was danach kommt.
Weitere beantworte ich gerne persönlich.
Beides hat seinen Platz, und Sie haben damit vorgearbeitet. Diese Angebote sind so gebaut, dass sie für viele Betriebe gelten: allgemeine Regeln zu Übertragung, Steuern und Finanzierung, Führungshandwerk anhand von Fallbeispielen. Den Transfer auf Ihren Betrieb leisten sie nicht. Wer künftig Preise freigibt, wer einstellt und wer beim Kunden das letzte Wort hat, klärt kein Seminar. Offen sprechen lässt sich darüber in einer Runde ohnehin kaum: Es geht um Ihren Betrieb, Ihre Zahlen und meist um Ihre Familie.
Weil die Herausforderung nicht nur die Übernahme ist, sondern die Frage, ab wann Sie als Chefin gelten. Das ist kein Nachfolge-, sondern ein Führungsthema: Frauen müssen ihre Kompetenz häufiger belegen, während sie bei Männern vorausgesetzt wird. In der Nachfolge verstärkt sich das, weil viele Sie seit Ihrer Kindheit kennen und ein Vorgänger im Raum steht, mit dem verglichen wird. Der Kunde, der nach dem Chef fragt, obwohl er mit Ihnen spricht. Die Wahrnehmung als „kleine Tochter des Chefs“, obwohl Sie längst die Geschäftsführung haben. Nichts davon sagt etwas über Ihre Kompetenz, aber es kostet Kraft, die Sie an anderer Stelle brauchen.
METAMORPHOSE. richtet sich in erster Linie an Sie als Nachfolgerin. Die Einbindung des Seniors kann den Prozess bereichern, ist aber keine Voraussetzung. Dann arbeiten wir zu zweit und bereiten vor, was Sie für Ihre neue Rolle brauchen: von Personal- und Organisationsthemen über den Umgang mit schwierigen Gesprächen bis zur Positionierung gegenüber Senior und Betriebsleitung. So bleiben Sie handlungsfähig, auch wenn Ihr Vorgänger gegensteuert.
Andere Wege in dieselbe Richtung: WOMEN IN LEADERSHIP – MASTERY. ansehen → WOMEN IN BUSINESS – COMEBACK! ansehen →
Ob konkrete Übernahme oder erste Sondierung – eine kurze Nachricht mit Terminvorschlägen für einen Rückruf genügt. Das Kennenlernen ist kostenlos und unverbindlich.
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