Stand: Oktober 2026
(1) Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (nachfolgend „AGB“) gelten für alle Verträge über Beratungs-, Sparring-, Coaching-, Trainings-, Programm-, Mediations- und sonstige Dienstleistungen, die zwischen
(nachfolgend „Anbieterin“) und der Auftraggeberin oder dem Auftraggeber (nachfolgend „Auftraggeber“) geschlossen werden.
(2) Verbraucher im Sinne dieser AGB ist jede natürliche Person, die den Vertrag zu Zwecken abschließt, die überwiegend weder ihrer gewerblichen noch ihrer selbständigen beruflichen Tätigkeit zugerechnet werden können (§ 13 BGB). Unternehmer ist eine natürliche oder juristische Person oder eine rechtsfähige Personengesellschaft, die bei Abschluss des Vertrags in Ausübung ihrer gewerblichen oder selbständigen beruflichen Tätigkeit handelt (§ 14 BGB).
(3) Abweichende, entgegenstehende oder ergänzende Geschäftsbedingungen des Auftraggebers werden nicht Vertragsbestandteil, es sei denn, die Anbieterin stimmt ihrer Geltung ausdrücklich in Textform zu.
(1) Gegenstand der Leistungen sind die jeweils individuell vereinbarten Beratungs-, Sparring-, Coaching-, Trainings-, Programm- und Mediationsleistungen sowie die fachliche Aufbereitung und Einordnung von HR- und arbeitsrechtlich relevanten Themen. Der konkrete Leistungsumfang ergibt sich aus der jeweiligen Vereinbarung, insbesondere dem Angebot, der Auftragsbestätigung oder dem Beratungsvertrag.
(2) Die Leistungen der Anbieterin dienen der fachlichen Orientierung, Einordnung und Vorbereitung. Sie stellen keine Rechtsberatung im Einzelfall dar und ersetzen diese nicht. Die verbindliche rechtliche Bewertung eines konkreten Sachverhalts ist nach dem Rechtsdienstleistungsgesetz (RDG) Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälten vorbehalten; steuerliche Beratung erfolgt durch Steuerberaterinnen und Steuerberater. Bei verbindlichem Bedarf weist die Anbieterin auf die Einholung anwaltlicher oder steuerlicher Prüfung hin.
(3) Coaching und Sparring sind keine Heilbehandlung, Psychotherapie oder medizinische bzw. psychologische Behandlung und ersetzen diese nicht. Mediation ist eine neutrale Vermittlung zwischen den Beteiligten und stellt keine Interessenvertretung einer Partei dar.
(1) Die Darstellung der Leistungen auf der Website oder in sonstigen Unterlagen stellt kein bindendes Angebot dar, sondern eine Aufforderung zur Abgabe einer Anfrage.
(2) Der Vertrag kommt durch übereinstimmende Erklärungen der Parteien zustande, insbesondere durch Annahme eines Angebots der Anbieterin oder durch Bestätigung einer Anfrage des Auftraggebers in Textform, beispielsweise per E-Mail. Ein Anspruch auf Vertragsschluss besteht nicht.
(1) Die Anbieterin erbringt ihre Leistungen als Dienstleistungen im Sinne der §§ 611 ff. BGB nach bestem Wissen und Gewissen sowie nach anerkannten fachlichen Standards.
(2) Geschuldet ist eine sorgfältige, fachgerechte Tätigkeit, nicht ein bestimmter Erfolg. Ob ein angestrebtes Ergebnis eintritt, hängt von zahlreichen Faktoren außerhalb des Einflussbereichs der Anbieterin ab, insbesondere von der Umsetzung durch die Beteiligten, internen Rahmenbedingungen und Entscheidungen Dritter. Eine Gewähr oder Garantie für einen bestimmten Erfolg wird nicht übernommen. Entscheidungen über konkrete Maßnahmen und deren Umsetzung trifft der Auftraggeber in eigener Verantwortung.
(3) Die Anbieterin erbringt die Leistungen grundsätzlich persönlich. Sie ist berechtigt, qualifizierte Dritte zur Unterstützung der Leistungserbringung hinzuzuziehen, soweit dies dem Vertragszweck nicht entgegensteht. Ist die persönliche Leistungserbringung ausdrücklich vereinbart oder für den Vertragszweck wesentlich, erfolgt eine Vertretung nur mit Zustimmung des Auftraggebers.
(4) Der Auftraggeber stellt der Anbieterin die für die Leistungserbringung erforderlichen Informationen und Unterlagen rechtzeitig, vollständig und zutreffend zur Verfügung und benennt erforderliche Ansprechpartner. Verzögerungen oder Mehraufwände, die auf unzureichender Mitwirkung beruhen, gehen nicht zu Lasten der Anbieterin.
(1) Einzeltermine unter vier Stunden ohne Reisetätigkeit
Einzeltermine mit einer vereinbarten Dauer von weniger als vier Stunden, für die keine Reisetätigkeit der Anbieterin erforderlich ist, können bis spätestens 48 Stunden vor dem vereinbarten Termin kostenfrei abgesagt oder verschoben werden. Die Absage oder Verschiebung muss in Textform erfolgen.
Bei einer späteren Absage oder bei Nichtwahrnehmung des Termins ist die Anbieterin berechtigt, 50 % des vereinbarten Honorars als Ausfallhonorar zu berechnen, sofern die freigewordene Zeit nicht anderweitig genutzt oder mit einem anderen Kundentermin belegt werden konnte.
Dem Auftraggeber bleibt der Nachweis vorbehalten, dass kein oder ein wesentlich geringerer Schaden entstanden ist. Ersparte Aufwendungen der Anbieterin werden berücksichtigt.
(2) Veranstaltungen und Termine mit Reisetätigkeit
Als Veranstaltungen im Sinne dieser AGB gelten Workshops, Trainings, Mediationen und sonstige vereinbarte Leistungen, die eine Dauer von mindestens vier Stunden haben oder für die eine Reisetätigkeit der Anbieterin erforderlich ist. Für diese Veranstaltungen gelten die nachfolgenden besonderen Absage- und Verschiebungsregelungen auch dann, wenn die vereinbarte Dauer weniger als vier Stunden beträgt. Die Absage oder Verschiebung einzelner Termine lässt den Vertrag im Übrigen unberührt.
(3) Verschiebung von Veranstaltungen
Eine Verschiebung ist bis spätestens 14 Kalendertage vor dem vereinbarten Termin kostenfrei, sofern innerhalb von sechs Wochen nach dem ursprünglich vereinbarten Termin ein Ersatztermin vereinbart wird.
Bei einer späteren Verschiebung ist die Anbieterin berechtigt, 25 % des vereinbarten Honorars für die Durchführung als Ausfallhonorar zu berechnen. Der Ersatztermin wird zum ursprünglich vereinbarten Honorar durchgeführt.
(4) Absage von Veranstaltungen
Sagt der Auftraggeber eine Veranstaltung ab, kann die Anbieterin folgendes Ausfallhonorar berechnen, jeweils bezogen auf das vereinbarte Honorar für die Durchführung:
Auf das Ausfallhonorar werden ersparte Aufwendungen sowie das angerechnet, was die Anbieterin durch anderweitige Verwendung der freigewordenen Zeit erzielt. Maßgeblich ist der Zugang der Absage in Textform bei der Anbieterin.
(5) Bereits erbrachte Leistungen und Fremdkosten
Bis zur Absage oder Verschiebung bereits erbrachte Leistungen, insbesondere Konzeption und Vorbereitung, sowie bereits angefallene Lizenz- oder Credit-Kosten für Analyseverfahren können berechnet werden, soweit sie nicht bereits durch das Ausfallhonorar abgegolten sind.
(6) Reise- und Übernachtungskosten
Kosten, die der Anbieterin durch eine Absage oder Verschiebung für bereits gebuchte Reisen und Übernachtungen tatsächlich entstehen, insbesondere Storno- und Umbuchungsgebühren, trägt der Auftraggeber auf Nachweis, soweit diese Kosten nicht anderweitig erstattet werden.
(7) Schadensnachweis und Ausfall aufseiten der Anbieterin
Dem Auftraggeber bleibt der Nachweis vorbehalten, dass kein Schaden entstanden ist oder dieser wesentlich niedriger ist als das geltend gemachte Ausfallhonorar. Ersparte Aufwendungen der Anbieterin werden angerechnet. Eine doppelte Berechnung bereits abgegoltener Leistungen oder Kosten erfolgt nicht.
Kann eine vereinbarte Veranstaltung aus Gründen, die die Anbieterin nicht zu vertreten hat, insbesondere wegen Krankheit, nicht stattfinden, bemühen sich die Parteien um die Vereinbarung eines Ersatztermins. Bereits gezahlte Vergütung wird auf den Ersatztermin angerechnet. Kommt kein Ersatztermin zustande, werden bereits erbrachte Leistungen und gegebenenfalls Rückerstattungen nach Maßgabe der gesetzlichen Bestimmungen abgerechnet. Weitergehende Ansprüche richten sich nach § 9.
(1) Es gilt die im Einzelfall vereinbarte Vergütung. Sofern nichts anderes vereinbart ist, verstehen sich die Preise zuzüglich der jeweils geltenden gesetzlichen Umsatzsteuer.
(2) Notwendige Auslagen und Reisekosten werden nach vorheriger Abstimmung zusätzlich berechnet.
(3) Rechnungen sind, sofern nichts anderes vereinbart ist, innerhalb von 14 Tagen ab Rechnungsdatum ohne Abzug zur Zahlung fällig.
(4) Kommt der Auftraggeber in Zahlungsverzug, gelten die gesetzlichen Bestimmungen (§§ 286, 288 BGB).
(1) Verbrauchern steht bei im Fernabsatz oder außerhalb von Geschäftsräumen geschlossenen Verträgen ein gesetzliches Widerrufsrecht nach Maßgabe der nachstehenden Widerrufsbelehrung zu. Unternehmern steht ein Widerrufsrecht nicht zu.
(2) Verlangt der Verbraucher, dass die Dienstleistungen bereits während der Widerrufsfrist beginnen, muss er dies ausdrücklich erklären. Hat die Anbieterin die Dienstleistung bei Widerruf bereits begonnen, kann der Verbraucher unter den gesetzlichen Voraussetzungen Wertersatz für die bis zum Widerruf erbrachten Leistungen schulden.
Das Widerrufsrecht erlischt bei einem Vertrag über die Erbringung von Dienstleistungen, wenn die Anbieterin die Dienstleistung vollständig erbracht hat und mit der Ausführung erst begonnen hat, nachdem der Verbraucher hierzu seine ausdrückliche Zustimmung gegeben und gleichzeitig seine Kenntnis davon bestätigt hat, dass er sein Widerrufsrecht bei vollständiger Vertragserfüllung verliert (§ 356 Abs. 4 BGB).
Sie haben das Recht, binnen vierzehn Tagen ohne Angabe von Gründen diesen Vertrag zu widerrufen.
Die Widerrufsfrist beträgt vierzehn Tage ab dem Tag des Vertragsschlusses.
Um Ihr Widerrufsrecht auszuüben, müssen Sie uns
mittels einer eindeutigen Erklärung (z. B. ein mit der Post versandter Brief oder eine E-Mail) über Ihren Entschluss, diesen Vertrag zu widerrufen, informieren. Sie können dafür das beigefügte Muster-Widerrufsformular verwenden, das jedoch nicht vorgeschrieben ist.
Zur Wahrung der Widerrufsfrist reicht es aus, dass Sie die Mitteilung über die Ausübung des Widerrufsrechts vor Ablauf der Widerrufsfrist absenden.
Wenn Sie diesen Vertrag widerrufen, haben wir Ihnen alle Zahlungen, die wir von Ihnen erhalten haben, unverzüglich und spätestens binnen vierzehn Tagen ab dem Tag zurückzuzahlen, an dem die Mitteilung über Ihren Widerruf dieses Vertrags bei uns eingegangen ist. Für diese Rückzahlung verwenden wir dasselbe Zahlungsmittel, das Sie bei der ursprünglichen Transaktion eingesetzt haben, es sei denn, mit Ihnen wurde ausdrücklich etwas anderes vereinbart; in keinem Fall werden Ihnen wegen dieser Rückzahlung Entgelte berechnet.
Haben Sie verlangt, dass die Dienstleistungen während der Widerrufsfrist beginnen sollen, so haben Sie uns einen angemessenen Betrag zu zahlen, der dem Anteil der bis zu dem Zeitpunkt, zu dem Sie uns von der Ausübung des Widerrufsrechts hinsichtlich dieses Vertrags unterrichten, bereits erbrachten Dienstleistungen im Vergleich zum Gesamtumfang der im Vertrag vorgesehenen Dienstleistungen entspricht.
(1) Beide Parteien verpflichten sich, alle ihnen im Rahmen der Zusammenarbeit bekannt gewordenen vertraulichen Informationen und Geschäfts- und Betriebsgeheimnisse der jeweils anderen Partei vertraulich zu behandeln und nicht gegenüber Dritten offenzulegen. Dies gilt über die Beendigung des Vertrags hinaus.
(2) Im Rahmen einer Mediation behandelt die Anbieterin sämtliche ihr anvertrauten Informationen vertraulich, soweit gesetzlich nicht etwas anderes bestimmt ist.
(3) Gesetzliche Offenlegungspflichten bleiben unberührt.
(1) Die Anbieterin haftet unbeschränkt für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit, die auf einer Pflichtverletzung der Anbieterin oder ihrer Erfüllungsgehilfen beruhen, sowie für Schäden, die auf Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit beruhen, bei Übernahme einer Garantie und in Fällen zwingender gesetzlicher Haftung.
(2) Bei leicht fahrlässiger Verletzung einer wesentlichen Vertragspflicht – einer Pflicht, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrags überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Auftraggeber regelmäßig vertrauen darf – ist die Haftung auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden begrenzt.
(3) Im Übrigen ist die Haftung der Anbieterin ausgeschlossen.
(4) Eine Haftung für den Eintritt eines bestimmten wirtschaftlichen oder sonstigen Erfolgs sowie für Entscheidungen und deren Umsetzung durch den Auftraggeber besteht nicht (§ 4 Abs. 2).
(5) Die vorstehenden Haftungsbeschränkungen gelten nicht, soweit zwingende gesetzliche Vorschriften, insbesondere zugunsten von Verbrauchern, entgegenstehen.
(1) An von der Anbieterin erstellten Konzepten, Unterlagen, Texten und Materialien behält die Anbieterin alle Urheber- und Nutzungsrechte.
(2) Der Auftraggeber darf überlassene Materialien für eigene interne Zwecke nutzen. Eine Vervielfältigung, Weitergabe an Dritte oder Veröffentlichung außerhalb der Grenzen des Urheberrechts bedarf der vorherigen Zustimmung der Anbieterin in Textform.
(1) Die Anbieterin verarbeitet personenbezogene Daten nach den Vorgaben der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) und des Bundesdatenschutzgesetzes (BDSG). Einzelheiten ergeben sich aus der gesonderten Datenschutzerklärung.
(2) Setzt die Anbieterin lizenzierte Analyseverfahren Dritter ein, beispielsweise CIRCYOULAR® der GREENMEETSRED GmbH, gelten ergänzend die für das jeweilige Verfahren vorgesehenen Nutzungs- und Datenschutzbedingungen.
Die Teilnahme einzelner Personen an Analyseverfahren ist freiwillig. Die Ergebnisse dienen der Selbstreflexion sowie der Team- und Führungskräfteentwicklung. Eine Verwendung zur individuellen Leistungs- oder Verhaltensbewertung ist nicht Gegenstand der vereinbarten Leistung.
Einzelergebnisse werden nur auf einer hierfür geeigneten datenschutzrechtlichen Grundlage an Dritte, insbesondere an den Auftraggeber oder an Vorgesetzte, weitergegeben. Soweit hierfür eine Einwilligung erforderlich ist, erfolgt die Weitergabe nur mit wirksamer Einwilligung der betroffenen Person.
Der Auftraggeber ist dafür verantwortlich, vor Durchführung des Analyseverfahrens zu prüfen, ob eine Beteiligung des Betriebsrats erforderlich ist, und erforderliche Beteiligungsverfahren rechtzeitig durchzuführen. Die datenschutzrechtlichen Pflichten der Anbieterin bleiben hiervon unberührt.
Die Anbieterin ist nicht verpflichtet und nicht bereit, an einem Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle teilzunehmen (§ 36 Abs. 1 Nr. 1 VSBG).
(1) Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts. Gegenüber Verbrauchern gilt diese Rechtswahl nur, soweit hierdurch zwingende Verbraucherschutzvorschriften des Staates, in dem der Verbraucher seinen gewöhnlichen Aufenthalt hat, nicht eingeschränkt werden.
(2) Ist der Auftraggeber Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen, ist ausschließlicher Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus dem Vertragsverhältnis der Sitz der Anbieterin.
(3) Änderungen und Ergänzungen des Vertrags bedürfen der Textform, soweit nicht gesetzlich eine strengere Form vorgeschrieben ist.
(4) Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt. An die Stelle der unwirksamen Bestimmung treten die gesetzlichen Vorschriften.
(Wenn Sie den Vertrag widerrufen wollen, dann füllen Sie bitte dieses Formular aus und senden Sie es zurück.)